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Stadtbezirk 7  Sendling - Westpark

Der 7. Stadtbezirk liegt im Südwesten Münchens. Die Grenzen des Stadtviertels bilden im Norden die Westendstraße, im Osten die Bahngleise der Bahnlinien ins südliche Umland und der S-Bahn nach Wolfratshausen, im Süden die Zielstattstraße und im Westen die Fürstenrieder Straße.

Im Nordwesten des Stadtviertels erstreckt sich der Westpark mit seinen vielfältigen Einrichtungen für Spiel, Sport und Erholung, sowie als Ort für kulturelle Veranstaltungen.

Seine besondere gartenarchitektonische Landschaftsgestaltung ist anlässlich der Internationalen Gartenbauausstellung (IGA 1983) angelegt worden.

Für viele Bürgerinnen und Bürger ist er zu einem beliebten Freizeitziel geworden. Übersichten des Parks:   Westteil (jpg)  und  Ostteil (jpg)

Seit der Stadtviertelneueinteilung im Jahre 1992 ist sein Name auch  im Stadtbezirksnamen enthalten.

Kultur und Freizeit: An der Hansastraße befinden sich die Räume des städtischen Jugendkulturwerkes „Feierwerk e.V.“ mit Kranhalle, formicula H39, Orangehouse, Sunny Red und DschungelPalast.

Rahmen6

Hier wird für Jugend und Kinder eine attraktive Kulturarbeit angeboten. Soziale und kulturelle Aspekte werden hier gleichermaßen berücksichtigt Aktuelle Veranstaltungen  www.feierwerk.de Zahlreiche Sport- und andere Vereine leisten ebenfalls eine gute Arbeit für Kinder, Jugend und Erwachsene. Auch die vielen Einrichtungen der Kirchengemeinden bieten für alle Altersschichten eine erfolgreiche Kulturarbeit, die großen Zuspruch findet.

Verkehr und Umwelt: Ein großes Problem sind die beiden im Stadtbezirk endenden Autobahnen aus Garmisch und Lindau. Diese Autobahnen führen Fernverkehr ins Viertel, der über den Mittleren Ring im Stadtgebiet weiter in andere Autobahnrichtungen verteilt wird.
Das durch das Stadtviertel verlaufende Teilstück des Mittleren Ringes, welches einen Großteil des innerstädtischen Verkehrs bewältigt, hat insofern zusätzlich die Funktion einer Stadtautobahn. Auch ein großer Teil des Pendlerverkehrs der Einwohner aus den einwohnerstarken südwestlichen Umlandgemeinden z. B. Starnberg in andere Stadtteile Münchens verläuft über diesen Abschnitt.

Nach Fertigstellung der Teilautobahn BAB A 99-West wird dieser Teil des Mittleren Ring am Luise-Kisselbachplatz faktisch zu einem europäischen Autobahnabschnitt.
Mit dem Bürgerentscheid "Drei Tunnels braucht der Mittlere Ring" im Jahr 1996 entschieden sich die Münchner Bürgerinnen und Bürger auch für eine Untertunnelung dieses Süd-West-Abschnittes des Mittleren Ringes.
Der Bezirksausschuss setzt sich seit Jahren mehrheitlich nachdrücklich für eine bevorzugte Verwirklichung dieses Tunnelbaus zur deutlichen Reduzierung der hohen Abgas- und Lärmbelastung ein.

Wohncharakter: Ein- und Zweifamilienhäuser vornehmlich im südlichen Bezirksteil, Geschosswohnungsbau entlang der Hauptverkehrsstraßen und im Umfeld der U-Bahnhaltestellen sind für die Baustruktur im Stadtviertel charakteristisch. Der Anteil an Sozialwohnungen beträgt ca. 18 %.
Das Stadtgebiet hat einen hohen gut verteilten Anteil an Grünflächen. Neben dem Westpark, sind ein großer Teil des Sendlinger Waldes und der Kleingartenanlage Land in Sonne, die Sportflächen von 2 Bezirkssportanlagen und viele kleine Parkflächen im Stadtgebiet.
Diese Grünflächen werden zur Naherholung und Freizeitgestaltung gern genutzt und geschätzt.

Sozialeinrichtungen, Dienstleistung und Gewerbe:

An nennenswerten Sozialeinrichtungen sind das Alten- u. Service-Zentrum (ASZ) das Münchenstift Haus St. Josef, das
Vitanas Senioren Centrum Am Partnach- platz
, die Lebenshilfe Werkstatt GmbH an der Scharnitzstrasse für Menschen mit Behinderungen, das Integrations - zentrum für Cerebralparesen an der Garmischerstraße mit Rehaschule und Berufsbildungswerk und die Bayerische Landesschule für Gehörlose zu nennen.
Das
Regionale Netzwerk für Soziale Arbeit München (REGSAM) hat auch für den Stadtbezirk 7 eine Übersicht sozialer Einrichtungen erstellt.
Im überwiegenden Gewerbegebiet im Nordosten haben die
 Hauptverwaltung des ADAC, die Zentrale der  Fraunhofer - Gesellschaft, die Zentrale des TÜV-Süddeutschland und die  KfZ-Zulassungsstelle der Landeshauptstadt München ihr Domizil. Diese Einrichtungen bieten auch viele Arbeitsplätze.
Ein großer Anteil weiterer mittelständischer Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen im Stadtviertel gewährleisten ebenfalls eine gute Wirtschaftsstuktur mit wohnnahen Arbeitsplätzen.

Bevölkerung und Wohnstruktur: Nach der amtlichen Statistik Dez. 2002 hatte das mit einer Fläche von 781,33 ha große Stadtviertel 48 448 Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet. Die mittlere Einwohnerdichte beträgt daher 62 Einwohner je ha. Etwa 22 % der Bewohner sind ausländische Mitbürger.
Die zwischen 1950 bis 1995 stetigen Zuzüge, auch von Familien erbrachten eine gute Mischung jüngerer und älterer Bewohner. Die Verteilung entspricht in etwa dem städtischen Durchschnitt.

Quellen: Die Münchener Bezirksausschüsse (2002-2008) und Statistisches
               Taschenbuch 2003 der Stadt München, teilweise vom BA aktualisiert.

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