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Publikationen
des Bezirksausschusses Maxvorstadt 1996-2003
1996: Historisch-aktuelles Königsplatz-Panorama
Diese Dokumentation (Text und Recherche: Klaus Bäumler) befaßt
sich mit dem Umfeld des Königsplatzes unter dem besonderen
Blickwinkel des Planungsrechts. Dabei wird dem komplexen Spannungsverhältnis
von Ministerialverwaltung und Stadtverwaltung im "Zeitensprung"
von Monarchie, NS-Diktatur und demokratisch verfasster Obrigkeit
nachgegangen und dem externen Einfluss von besonderen beratenden
Gremien (Baukunstkommission, Monumental-baukommission, Landesbaukunstausschuss,
Landesdenkmalrat und Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie
für Städtebau) nachgespürt.
Enthält in Faksimilie den Brief von Adolf Hitler. vom 7. August
1931 an Innenminister Dr. Karl Stützel wegen der Erweiterung
des sog. Braunen Hauses und weitere Dokumente.
72 Seiten mit vielen Abbildungen und Plänen.
1998: Walter Klingenbeck 30. März 1924 - 5. August 1943
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 1998 wurde
ein Fußweg zwischen Kaulbachstraße und Ludwigstraße
nach Walter Klingenbeck benannt, der wegen Widerstands und Volksverrat
mit 19 Jahren hingerichtet wurde. Die Dokumentation enthält
u.a. das Volksgerichtshofsurteil vom 24. September 1942 und Beiträge
von Jürgen Zarusky, Sepp Hödl, Hans-Günter Richardi,
Roman Bleistein und Klaus Bäumler.
126 Seiten mit Abbildungen und Plänen
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1998:50 Jahre Bezirksausschüsse in München 1947 - 1997
50 Jahre Kinderspielhaus im Alten Botanischen Garten
In memoriam Heloise Caroline Krantz 1914-1943
Diese Dokumentation gibt mit verschiedenen Beiträgen Einblick
in die Arbeit des Bezirksausschusses Maxvorstadt (Werkstatt-Bericht,
Historie des Alten Botanischen Gartens, Entwicklungsachse Hauptbahnhof-Laim-Pasing,
Kunst im öffentlichen Raum am Beispiel des Ring von Mauro Staccioli
u.a.); enthält zugleich ein umfangreiches Literaturverzeichnis.
107 Seiten.
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1998: Stadtweite Kampagne Aktiv gegen Männergewalt
Die von Irmgard Schmidt, Frauenbeauftragte des BA Maxvorstadt, betreute
Dokumentation vermittel einen Überblick über die Beiräge
unseres Gremiums im Rahmen des Münchner Aktionsjahres "Aktiv
gegen Männergewalt". Monika Meister stellt in ihrem historischen
Spaziergang u.a. wichtige Frauen in der Maxvorstadt vor. 49 Seiten.
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1999: "Topographie des NS-Terrors in München":
Wittelsbacher Palais. Gestapo-Zentrale - Gestapo-Gefängnis
Diese Dokumentation, zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus
1999 vorgestellt, vermittelt mit Bildern und Dokumenten Fakten über
die Münchner Gestapozentrale ab 1933 bis 1945. Dargestellt
ist insbesondere auch die Nachnutzung des Münchner Gestapogefängnisses,
das erst 1964 abgebrochen wurde. 48 Seiten, mit Fotos und Plänen
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2001 "SCHELLINGSTRASSE - GESCHICHTE UND GESCHICHTEN"
Die Schellingstraße durchzieht auf einer Länge von rund
2000 m die Maxvorstadt in Ost-West-Richtung. Sie ist damit die längste
durchgehende Straße in der Maxvorstadt. Diese Publikation
enthält die Magisterarbeit "Schellingstraße: Künstlermilieu,
NS-Zeit und Studentenproteste" von Jan Lammers, die dieser
an der Ludwig-Maximilians-Universität im März 1999 am
Institut für Deutsch als Fremdsprache vorlegte. Beigefügt
sind Beiträge von Monika Meister "Frauen in der Schellingstraße"
und Irmgard Schmidt "Brief an Caroline Schelling-Schlegel".
Roland Gabriel (LHSt München, Baureferat) stellt in seiner
Abhandlung "Die Schellingstraße - ein Meilenstein in
der Geschichte des Münchner Straßenbaus" die höchst
interessante Entwicklung des Straßenbaus in München am
Beispiel der Schellingstraße vor.
mit Beiträgen von Jan Lammers, Monika Meister, Irmgard Schmidt,
Roland Gabriel, Klaus Bäumler
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2002: "NS-DOKUMENTATIONSZENTRUM AM KÖNIGSPLATZ"
Materialien zur Aktuellen Diskussion
München nahm als "Hauptstadt der Bewegung" mit dem
Sitz des Partei-Verwaltungs-Apparats, den sog. Führerbauten
und den "Ehrentempeln" am "Königlichen Platz"
als Kultstätten der NSDAP eine Sonderstellung ein. Diese Broschüre
leistet Erinnerungsarbeit auch auf lokaler Ebene und gibt einen
Überblick über die vielfältigen Bemühungen der
Errichtung eines NS-Dokumentationszentrums.
Erstellt von Klaus Bäumler
2003: München
im 'Dritten Reich'
Zum 70. Jahrestag der Bücherverbrennung auf
dem Königsplatz am 10. Mai 2003
Neudruck
des Plakates in ergänzter und modifizierter Form
Neben
einem Lageplan der Parteibauten beinhaltet das Poster einen geschichtlichen
Abriss, der seine Eindringlichkeit unter anderem aus der Gegenüberstellung
der Zitate von Parteigrößen und Zeitzeugen bezieht.
Am
10. Mai 1933 wurden auf dem Königsplatz die Bücher unliebsamer
Schriftsteller verbrannt - für viele ein erster Schritt zur
Barbarei des NS-Regimes. 70 Jahre danach gehört die Erinnerungsarbeit
zu den wichtigen Themen des Bezirksausschuss.Um die Verankerung
des Nationalsozialismus in München zu dokumentieren hat der
Bezirksausschuß Maxvorstadt einen Neudruck des Plakates in
ergänzter und modifizierter Form herausgegeben. Der BA will
auch untermauern, dass das geplante NS-Dokumentationszentrum im
unmittelbaren Umfeld des Königsplatzes entstehen muss.
Zum ersten Mal war der Plan 1983 zum 50. Jahrestag der Bücherverbrennung
erschienen. Mitherausgeber Wolfgang Zängl: "München
tat damals eher so, als ob man die Hauptstadt der Gegenbewegung
gewesen wäre, nicht die Hauptstadt der Bewegung."
Erhältlich
in der Buchhandlung Werner, Türkenstraße 30 , Stadtmuseum
an der Kasse.
Schutzgebühr 3.- Euro,
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