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Die U-Bahngalerie im Zwischengeschoss des U-Bahnhofs Universität, Ausgang Nord

bietet Kunstwerke meist junger professioneller, aber noch unbekannter und nicht etablierter Künstlerinnen und Künstler dar
zeigt kreative Arbeiten von Freizeitkünstlerinnen und -künstlern des Stadtbezirks
ist die Galerie mit der höchsten "Besucherfrequenz" der Stadt, täglich gehen Tausende von Menschen an ihr vorbei, viele bleiben stehen und betrachten die Ausstellungen genauer
stellt Kinderkunstwerke vor
stellt Jugendkunstwerke einzelner und Gemeinschaftsausstellungen zur (bildenden) Jugendkunst vor

präsentiert wechselnde Ausstellungen zu Themen des Stadtteils und der Stadt

Aktuelle Ausstellung:
 

 

Klaus Bäumler
Stationen aus drei Jahrzehnten ehrenamtlichen Engagements

Eine Ausstellung dem langährigen Vorsitzenden zum Abschied und Dank gewidment von den Mitgliedern

Eröffnung:
Montag 31.03.2008, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer:
1. April 2008 - 30. Mai 2008


Zimmerbrunnen
Modelle und Originale

Eine Ausstellung der Fachschule für Steintechnik und Meisterschule für das Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk der Landeshauptstadt München

Eröffnung: Mittwoch, 09. Jan. 08, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 09. Januar - 13. Februar 2008


RUDOLF W. GRAB

EXPERIMENTELLE
OBJEKTFOTOGRAFIE

Vernissaage am Donnerstag, 15.11.2007, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 15.11.2007 - 8.12.2007


www.gradart.de


info@gradart.de

Einladungskarte


FARBSPUREN
Holzcollagen - Eine Ausstellung von Peter Steen

"Griechenland - Inseln der Kykladen mit ihrer unverwechselbaren Vielfalt, weiße Strände - Kiesel - wilde Buchten von starken Winden Angeschwemmtes - seiner Funkton Entrissenes - dieses und der natürliche Charme der Menschen, Natur, Meer, Sonne und Licht geben Inspiration, aus diesem scheinbaren Nichts zu gestalten - Neues entstehen zu lassen." Peter Steen

Eröffnung: Mittwoch, 11. Juli 2007, 19.00 Uhr
Dauer: 05. Juli bis 20. August 2007


schock
gefroren

Das multimediale Theater/Performance-Projekt ‚Holy Wood‘ untersucht als workin progress die Konfliktzone des menschlichen Bewußtseins, in der Rationalität auf abgründige Triebe trifft, Wunsch und Vision sich zum Alptraum verkehren:
‚Hüte dich - bleib wach und munter!‘

Uraufführung: 20.07.2007 um 19 Uhr
Akademie-Galerie in der Unterführung der U-Bahn-Station Universität

Weitere Aufführungstermine: 21., 24., 27.07. & 2., 4.08. 2007 um 20 Uhr

Inszenierung, Bühne & Kostüme: Evelyn Hribersek
Dramaturgie: Gösta Fischer / Lichtdesign: Reinhard Kopp
Ton: Roland Auerhammer / Video: Felix Burger
Technik: Andreas Brachwitz, Anja Büld, Maik Duderstadt
Mitarbeit Kostüm: Denise Fleckenstein, Astrid Amann
Darsteller: Bastian Fersch - Nana Fritz - Ingrit Gabriel - Angela Kersten -
Peter Kollmann - Marco Massafra - Claudia Raudszus - Susanne Raupach - Irene Rovan

Präsentation von Auszügen:
09.08.2007 um 21 Uhr im lothringer13, Lothringerstr.13


 

Zeitsprung
Die Amalienstraße
im Wandel

Ausstellungsdauer:
03. Mai bis 30. Mai 2007


Einladungskarte


 

SPIELKUNST

die Kunst zu spielen
Spielbeispiele von
Günter Beltzig

Ausstellungsdauer 7.03. bis 31.03.07


Eine Welt an Fäden

Marionettenausstellung der Berufsfachschule für das Holzbildhauerhandwerk der Stadt München

Ausstellungsdauer:
02.02. - 27.02.07


Gesichter von damals
Nachbarn aus der Maxvorstadt


Installation von Peter Weismann zu dem Projekt STOLPERSTEINE von Gunter Deming
veranstaltet von der Initiative SOLPERSTEINE für München

STOLPERSTEINE auf dem Weg in den öffentlichen Raum

DRITTE STATION
Nachbarn aus der Maxvorstadt

EINLADUNG
zu einer szenischen Lesung in der U-Bahn-Galerie
von 9.00 bis 17.00 Uhr am 27. Januar 2007

Die Installation ist vom 9. bis 31. Januar täglich zusehen
veranstaltet von der Initiative STOLPERSTEINE für München


Klaus Mann zum 100. Geburtstag

Ausstellungseröffnung

"Alexander" - Roman der Utopie
Werk und Wirkung

Montag 20.11.06, 18.00 Uhr
Thomas-Mann-Halle der Ludwig-Maximilians-Universität

Ausstellungsdauer 20.11.2006 - 06.01.2007

Dr. Günter Heischmann, Direktor der Universitätsbibliothek - -Begrüßung
Dr. Elisabeth Tworek, Leiterin der Monacensia: Der Klaus-Mann-Nachlass im Literaturarchiv der Münchner Stadtbibliothek
Klaus Bäumler, Vorsitzender des Bezirksausschusses der Maxvorstadt: Der neu Klaus-Mann-Platz im Arnulfpark und die Klaus Mann-Ausstellung in der U-Bahn-Galerie
Dr. Dirk Heißerer, Vorsitzender des Thomas-Mann-Förderkreises und Herausgeber der Neuauflage des "Alexander"-Romans: Die Edition, die neue Thomas Mann-Sammlung der Universitätsbibliothek (Nachlass Anita Naef) und die "Alexander"-Ausstellung.

Anschließend kleiner Empfang

Eine Veranstaltung der Universitätsbibliothek und des Thomas-Mann-Förderkreises München in Zusammenarbeit mit der Monacensia. Literaturachiv und Bibliothek und dem Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt


Heike Schmidt und Rudolf Heinz
NS-Dokumentationszentrum München
Ausstellung Diplomarbeit

Ausstellungsdauer:
15.10 bis 18.11.2006


Verborgenes
Grün


30 Jahre Hofbegünung
in der Maxvorstadt

Begrüßung: Dr. Karin Wittmann, Bezirksausschuss Maxvorstadt

Einleitende Worte zur Feier von 30 Jahren des Städtischen Wettbewerbs "Höfe und Vorgärten begrünen":
Dr. Ulrich Schneider, Leiter der Hauptabteilung Gartenbau imBaureferat der Landeshauptstadt München

Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 5. Juli 2006, 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 06. Juli bis 28. Juli 2006


Am Ball
Bilder und Balladen von Christiane Zöbeley

www. zoebeley.net

Ausstellungsdauer: 27.05.06 - 30.06.06


LANDEPLATZ
KUNST

Info: Alesandra Königsmann, Tel. 0171 - 2838888

Gerlinde Becker, Malerei
Margarethe Fritz-Herrmann, Malerei
Alexandra Königsmann, Computerkunst
Ayako Koike, Malerei
Rosa Quint, Malerei
Christa Schmid, Skulptur
Helga Katrin, Stano, Malerei
Horst Stano, Malerei

Vernissage:
Samstag, 29. April 06, 18.00 Uhr
Ausstellungsdauer:
30. April bis 27. Mai 2006


 

Alive with Alzheimer's
Alzheimer und Lebensqualität

Fotografien von
Cathy Stein Greenblat

Die Dokumentaraufnahmen der emeritierten Soziologieprofessorin und Fotografin Cathy Stein Greenblat (USA, Frankreich) zeigen eindrucksvoll, wie demenzkranke Mneschen bei hingebungsvoller und kompetenter Pflege Freude und Lebensualität erleben können.
Die Ausstellung wird vom Bezirksausschuss Maxvorstadt in Kooperation mit der Alzheimer Gesellschaft München e.V. im Rahmen der Informationskampagne "Verstehen Sie Alzheimer?" gezeigt.
Nähere Informationen / Programm: www.verstehen-sie-alzheimer.de und Tel. 089-9789 3100

Zur Eröffnung gibt die Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft München e.V. Claudia Bayer-Feldmann vor der Galerie eine Einführung in die Ausstellung.

Vernissage:
Donnerstag, 6. April 2006, 18.00 Uhr
Ausstellungsdauer:
03. April bis 29. April 2006


Blick über den Tellerrand

Auf den Spuren der Jeans entdeckten SchülerInnen die Zusammenhänge von Produktionsprozessen. Einen Schulvormittag lang reisten sie als ReporterInnen, ModeschöpferInnen und SchauspielerInnen in die "Eine Welt" und befassten sich mit den Themen Konsum, Kinderarbeit und Nachhaltigkeit.
Die Ausstellung dokumentiert mit Bildern und Werken eine Kooperation des Spielhauses Sophienstraße mit dem Ökoprojekt Mobilspiel e.V. und allen vierten Klassen der Grundschule Maxvorstadt.
Dieses Modellprojekt der Spiellandschaft-Stadt ist Teil der "Lernpartnerschaft Zukunft", einem von der Deutschen UNESCO Kommission ausgezeichneten Projekts der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Eröffnung: Montag, 6. März 2006, 19.00 Uhr
Ausstellungdauer: 7. März bis 31. März 2006


Karin Wittmann

Vorsichtig bissig?

Eröffnung: Montag, 06. Februar 2006, 19.00 Uhr
Ausstelungsdauer 07. Februar bis 03. März 2006

 


 

Eine Straße für Erika Mann in der Maxvorstadt

Das neue Wohnquartier Arnulfpark in der Maxvorstadt nimmt Gestalt an. Es wird in diesem Bereich auf Vorschlag des Bezirksausschusses Maxvorstadt eine Straße nach der Schauspielerin und Publizistin Erika Mann benannt.
Aus diesem Anlass und zugleich zu ihrem 100. Geburtstag (9.11.2005) hat der Bezirksausschuss eine Ausstellung über ihr Leben und Wirken erarbeitet in Kooperation mit der Münchner Gruppe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit und dem Münchner Luisengymnasium, die beide einen Bezug zu Erika Mann haben.

Zur Eröffnung am 21.11.2005 liest die Schauspielerin Sophie Wendt
Texte aus Erika Manns Kabarett "Die Pfeffermühle" vor der Galerie.

Eröffnung: Montag, 21. November 2005, 19.00 Uhr
Ausstelungsdauer 22. November 2005 bis 6. Januar 2006

 


Kunst anziehen!
Auf den Spuren von Mode, Masken, Plakaten, Filz und Zimtschnecken. Erarbeitet von Kindern im Musischen Zentrum
(Kreisjugendring München-Stadt), Georgenstraße 13a.

Eine Initiative der Kurse: "Bildnerisches Gestalten" (Leitung: Frauke Böttge), "Plakat- und Flächengestaltung" (Justine Eckl und Bettina Erhardt), "Modezeichnen" (Iris Golde), "Mediales Gestalten" (Tanja Kopp), Zusammenstellung: Tanja Kopp

www.musisches-zentrum.de

Vernissage: Mittwoch, 5. Oktober 2005, 18.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. September bis 29. Oktober 2005

weiter zur Einladnungskarte und Fotos


Vorstellung der Planung und Konzeption für das

Bauvorhaben Türkengaben

von Joachim Jung

Aussteckung und Herstellung eines schiffbaren Kanals zum Materialtransport und für Gondelfahrten von der Residenz München zum Neuen Schloss Schleissheim.
Erster Bauabschnitt: Vom Oskar-von Miller-Ring quer durch die Maxvorstadt zur Schule an der Türkenstraße, auf gerader Linie weiter über die Blütenstraße und zwischen der Nordend- und Kurfürsten- entlang der Belgradstraße durch Schwabing zum Nymphenburger Kanal bei der Georgenschwaige zu Milbertshofen.

Eröffnung: Montag, 18. Juli 2005, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. Juli bis 11. September 2005


 

Farben - Formen

Die Ausstellung zeigt Malereien und Werke von Menschen, die vom Verein Soziale Dienste e.V. betreut werden. Die meisten der ausstellenden Künstler hatten keine künsterlische Vorerfahrung. Sie ließen sich im geschützten Rahmen einer Beschäftigungstherapie und einer Kreativwerkstatt auf etwas Neues ein. Es entstanden authentische und lebendige Bilder mit großer Dichte und Farbintensität.

Eröffnung: Montag 6. Juni 2005, 19.oo Uhr
Ausstellungsdauer: 7. Juni bis 30. Juni 2005


 

U-Bahn-Galerie

Ausstellungseröffnung
Freitag 06. Mai , 18 Uhr

Ende und Anfang
Bilder aus der zerstörten Maxvorstadt
Bilder aus der Nachkriegszeit von Johann Vorzellner

Dauer der Ausstellung: Anfang Juni

Beitrag von Klaus Bäumler:
Trümmerzeit, Ruinenzeit, Aufbauzeit in München -
Leben in der Maxvorstadt 1945 - 1949

s. auch:
Erinnerungsarbeit auf lokaler Ebene in der Maxvorstadt

 


Endlich Frühling
Eine Osterausstellung von Kindern
aus der Grundschule an der Schwindstraße


Nach dem langen und kalten Winter haben Kinder der Grundschule in der Schwindstraße ihre Vorfreude auf den Frühling und das kommende Osterfest in kleinen und großen "Kunststücken" dargestellt.

Der Bezirksausschuss Maxorstadt freut sich nicht nur, dass er mit dieser Ausstellung dendKindern der Schwindschule die Möglichkeit geben kann, ihr Können zu zeigen, sondern auch, um nach den tristen Tagen des Winters den U-Bahnhof mit ein wenig "Frühlingsgefühlen" zu bereichern.

Ausstellungsdauer: 17. März bis 17. April 2005


Simeon Bassarini
Impressionen

Simeon Bassarini, ein aus Bulgarien stammender Dichter, Übersetzer und Kunstmaler, lädt Sie herzlich zu seiner 8. selbständigen Ausstellung ein.

Ausstellungsdauer: 18. Februar bis 14. März 2005


Erinnern und Gedenken
Ein NS-Dokumentationszentrum für München

Seit vielen Jahren bemüht sich der Bezirksausschuss Maxvorstadt, die Einrich-tung eines NS-Dokumentationszentrums im Umfeld des Königsplatzes voran-zutreiben - bislang leider ohne endgültigen Erfolg.


Die Ausstellung möchte sowohl exemplarische Schicksale von Bürgerinnen und Bürgern aus der Maxvorstadt in der Zeit des "3. Reiches" zeigen wie auch mit einer Dokumentation der politischen Entscheidungen von Bezirksaus-schuss Maxvorstadt, Stadtrat und Landtag erneut auf die Notwendigikeit eines solchen Dokumentationszentrums hinweisen.

Eröffnung: Freitag, 12. November 2004, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 13. November bis 6. Dezember 2004

 

Ausstellungstext:

Text als pdf

Ein NS-Dokumentationszentrum für München
Politische Chronologie

1. Bayerischer Landtag

26.10.2001 - Antrag der Abgeordneten Dr. Hildegard Kronawitter
"Die Staatsregierung wird gebeten, mit der Stadt München in Verhandlungen mit dem Ziel einzutreten, im unmittelbaren Umfeld des Königsplatzes und unter Einbeziehung vorhandener staatlicher Gebäude aus der NS-Zeit ein ortsbezogenes NS-Dokumentationszentrum mit Gedenkstätte für bayerische NS-Opfer sowie Personen des Widerstandes einzurichten. Dem Landtag soll darüber schriftlich berichtet werden." (Drs. 14/7807)

23.01.2002 - Der Antrag wird im Ausschuss für Hochschule, Forschung und Kultur behandelt und mit Beschlussempfehlung an den Bayerischen Landtag überwiesen.

23.03.2002 - Der Bayerische Landtag beschliesst ein "Konzept zur umfassenden Darstellung der NS-Vergangenheit der Landeshauptstadt München"

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit der Stadt München und dem Bund unter Einbeziehung der Öffentlichkeit und aller zuständigen Behörden und Institutionen ein wissenschaftlich fundiertes Konzept zur umfassenden Darstellung der NS-Vergangenheit der Landeshauptstadt München, insbesondere ihrer Rolle als ‚Hauptstadt der Bewegung' und als Ort des Widerstandes, zu erarbeiten." (Drs. 14/9045)

***

Aus einem Schreiben von Ministerialdirigent Wolfgang Lazik an den Vorsitzenden des BA Maxvorstadt, Klaus Bäumler, vom 22. September 2003

"Dem Bezirksausschuss Maxvorstadt und Ihnen persönlich als dem Vorsitzenden gebührt für das Engagement bei der Erinnerungsarbeit zur NS-Vergangenheit der Landeshauptstadt München Dank und Anerkennung. Mit großem zeitlichen Aufwand, wissenschaftlicher Genauigkeit und historischem sowie lokalgeschichtlichem Spürsinn ist es dem BA Maxvorstadt gelungen, Erinnerungs- und Dokumentationsarbeit über den Nationalsozialismus in München zu leisten und durch Materialien zu fundieren. Hierfür darf ich Ihnen auch im Namen von Herrn Ministerpräsident Dr. Stoiber danken."

***

2. Stadtrat und Stadtverwaltung

14. Dezember 1988 - Beschluss des Stadtrats
Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens Nr. 1650 (Bereich Brienner Strasse zwischen Königsplatz und Karolinenplatz) fordert die Stadt ein "Haus für Zeitgeschichte". Es soll u.a. die historische Entwicklung des Nationalsozialismus sowie die Zeit des "Dritten Reiches" dargestellt werden.

19. Juli 1989 - Beschluss des Stadtrats
Trotz Ablehnung durch den Freistaat Bayern hält die Stadt an einem "Haus für Zeitgeschichte" fest und beauftrag den Oberbürgermeister mit dem Freistaat zu verhandeln.

2. Oktober 1997 - Beschluss des Stadtrats (Kulturausschuss)
Im Stadtmuseum soll eine Dauerausstellung "München 1933-1945" eingerichtet werden. Damit wird der Beschluss vom 21.05.1996 konkretisiert, der das Kulturreferat beauftragt hatte, ein Konzept für eine Gedenkstätte bzw. Dokumentationszentrum zu entwickeln und Vorschläge für die Realisierung bis Ende 1996 zu erarbeiten. (Antrag Stadtrat Fricke vom 10.10.1994 Nr. 1832)

16. Oktober 2001 - Beschluss des Stadtrats (Kulturausschuss)
Das Kulturreferat soll sich an den Freistaat Bayern wenden, um ein gemeinsames Vorgehen zur Realisierung eines NS-Dokumentationszentrums / Königsplatz zu erreichen. Das Kommunalreferat soll nach geeigneten städtischen Grundstücken suchen. (Anträge Nr. 2208 vom 08.09.2000 der Stadtratsfraktion der Grünen/B'90, Nr. 5469 des BA-Maxvorstadt vom 12.12.2000, Nr. 2390 vom 12.12.2000 des Stadtrats)

3. Juli 2002 - Beschluss des Stadtrats (Vollversammlung)
Die Stadt erklärt ihre Bereitschaft und ihren Willen, ein Dokumentationszentrum gemeinsam mit dem Freistaat Bayern zu betreiben und hierfür eine Drittelfinanzierung (Bund, Land, Kommune) zu übernehmen. Ein Fachbeirat soll als gemeinsames Gremium von Stadt und Freistaat konstituiert werden. Ab September 2002 soll ein vorbereitender Arbeitskreis installiert werden. Der BA-Maxvorstadt soll eingebunden werden. Das Kultur-Budget wird befristet auf drei Jahre um insgesamt 150.000 Euro (Sach- und Personalkosten) erhöht.

21. Januar 2003 - Zusammensetzung des Kuratoriums zur Vorbereitung des NS-Dokumentationszentrums

Oberbürgermeister Christian Ude trifft die Staatsministerin Monika Hohlmeier zu einem Gespräch über die Besetzung des Kuratoriums für die Konzeption des NS-Dokumentationszentrums. Darin wird festgelegt, dass dem Kuratorium je ein Vertreter des Bundes, des Freistaates Bayern und der Stadt sowie angesehne Vertreter der großen Parteien, der drei Religionsgemeinschaften, der Zeitzeugen-Generation, eine renommierte publizistische Persönlichkeit und ein kooptierter Sprecher des vom Kuratorium zu bestellenden wissenschaftlichen Beirates angehören sollen. - Ein weitergehender Vorschlag von Staatsministerin Hohlmeier eines "dritten Gremiums" wird von der Landeshauptstadt abgelehnt.

19. März 2003 - Beschluss des Stadtrats (Vollversammlung)
Es soll ein Kuratorium und ein wissenschaftlicher Beirat installiert werden. Bauherrn- und Trägerschaft müssen noch offen bleiben.

19. März 2003 - Beschluss des Stadtrats (Vollversammlung)
Ein begleitendes "Drittes Gremium" (Vorschlag von Staatsministerin Monika Hohlmeier) wird abgelehnt.

20. November 2003 - Beschluss des Stadtrats (Vollversammlung)
Bericht über die Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern und die Bestellung einer Gutachtergruppe für die inhaltliche Konzeption. Ausführungen zur Frage des Raumbedarfs. 1000 qm wären sehr knapp bemessen. Darlegungen zum Standort (ehem. TU-Gelände, "Bunkergelände"; südlich der Alten Pinakothek sowie Bereich des ehem. "Braunen Hauses"). Bei den staatlichen Planungen für Hochschule für Film und Fernsehen und Ägyptisches Museum bzw. Alter Chemie soll als Option das NS-Dokumentationszentrum berücksichtigt werden.

21. April 2003 - Beschluss des Stadtrats (Vollversammlung)
Die Stadtrat würdigt die beiden Ausarbeitungen der Gutachtergruppe kritisch. Die Voten Kugelmann, Norbert Frei und Knigge werden nicht in den städtischen Grundlagenkatalog aufgenommen. Basis für die inhaltlichen Verhandlungen mit dem Freistaat sollen die Ergebnisse der Symposien 2001/2002, das Thesenpapier des Initiativkreises, das Papier zum Gendergedanken (vgl. BA 3 vom 10.02.2003) sowie das Gutachten Prof. Nerdinger sein.
OB Christian Ude erhält den Auftrag, mit dem Freistaat wegen Finanzierung und Standort zu verhandeln.



3. BA-Maxvorstadt

11. Juni 1996 - Antrag zur Aufstellung einer Informationstafel (Nr. 23)
Der BA-Maxvorstadt beantragt die provisorische Informationstafel von Julian Rosefeldt und Piero Steinle permanent aufzustellen. Die neue Tafel erläutert in deutscher und englischer Sprach den Umgriff des NS-Parteizentrums im Umfeld des Königsplatzes. Sie wurde im Januar 2002 aufgestellt.

17. September 1996 - Antrag, die Sockel der sog. Ehrentempel in die Denkmalliste aufzunehmen (Nr. 289)
Das Landesamt für Denkmalpflege ist diesem Antrag, der von der Stadt München unterstützt wurde, nachgekommen. Die Anfang der 1990er Jahre diskutierte Überbauung ist damit endgültig vom Tisch.

17. September 1996 - Antrag auf Errichtung einer Gedenkstätte bzw. eines Dokumentationszentrums für NS-Opfer und Widerstandskämpfer
(Nr. 285)
Der BA beantragt im Umfeld des Königsplatzes auf der Grundlage der Ausstellung "Bürokratie und Kult" eine der "Topographie des Terrors" in Berlin vergleichbare Einrichtung in München zu schaffen. Die Trägerschaft sollen die Stadt München, der Freistaat Bayern und der Bund übernehmen.
Aufgrund dieses Antrags beschliesst der Stadtrat am 2. Oktober 1997, im Stadtmuseum eine Dauerausstellung "München 1933-1945" einzurichten. Mitte 2003 wird die Ausstellung "Nationalsozialismus in München - Chiffren der Erinnerung" eröffnet.

12.Dezember 2000 - Antrag auf Errichtung eines NS-Dokumentationszentrums (Nr. 5469)
"Die Landeshauptstadt München verhandelt mit dem Freistaat Bayern mit dem Ziel, im unmittelbaren Umfeld des Königsplatzes unter Einbeziehung vorhandener Gebäude eine Erinnerungsstätte (Dokumentationszentrum zur Entwicklung des Nationalsozialismus; Zentrale Gedenkstätte für NS-Opfer und Widerstandskämpfer) zu schaffen."

12. Dezember 2000 - Antrag, den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 1650 aufzuheben (Nr. 5470)
Die damaligen Planungen des Freistaats für den Bereich beiderseits der Brienner Straße sind längst überholt. "Bauen auf kontaminiertem Boden", "Nachdenken statt Bauen" waren die Schlagworte der Diskussion. Die Stadt soll ein "städtebauliches Zeichen setzen". Die formelle Behandlung dieses BA-Antrags steht noch aus (vg. Stadtratsbeschluss vom 03.03.2002).

12. Dezember 2000 - Antrag zu den Grünflächen beiderseits der Brienner Strasse (Nr. 5471)
Die staatlichen Grünflächen auf dem Areal der Hochschule für Musik und Theater (ehem. Führerbau) und des Zentralinstituts für Kunstgeschichte (ehem. NS-Verwaltungsbau) beiderseits der Brienner Strasse sollen als Grünanlagen für die Bürger begehbar und erlebbar gemacht werden. Die Behandlung dieses BA-Antrages durch die Stadt München steht noch aus.

12. März 2002 - Antrag auf Einbeziehung des Bezirksausschusses in die Planung des NS-Dokumentationszentrums mit Stimmrecht (Nr. 7068)
"1. Die Landeshauptstadt trägt dem Landtagsbeschluss vom 23. Januar 2002 auch in Bezug auf den Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt Rechnung.
2. Bei der Entwicklung des Konzepts und der Planung des Dokumentationszentrums wird der Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt formal und inhaltlich im einschlägigen Gremium (Kuratorium, Beirat o.ä.) durch eine Vertretung mit Stimmrecht eingebunden."

10. Februar 2003 - Stellungnahme des Bezirksausschusses zum NS-Dokumentationszentrum
"Basierend auf den Ergebnissen des Symposions (5.-7.12.2002/16.-17.01.2003) spricht sich der BA Maxvorstadt für eine "Große Lösung" des NS-Dokumentationszentrums (Beschluss Stadtrat 18.12.2002) aus. Die Einrichtung sog. "Geschichtspfade" stellt für sich allein keine Alternative dar. (…) Anzustreben ist (…) eine Situierung auf dem ehem. Süd-Ost-Gelände der Technischen Universität südlich der Gabelsbergerstraße gegenüber der Alten Pinakothek. Im Zuge der Überplanung dieses staatlichen Areals für die Hochschule für Film und Fernsehen sowie für die Ägyptische Sammlung ist in das Raumprogramm auch das NS-Dokumentationszentrum einzubeziehen."
Berücksichtigung der sog. Geschlechterperspektive in der zeitgeschichtlichen Erinnerungsarbeit (vgl. Tagung "Macht und Gesellschaft. Männer und Frauen im Nationalsozialismus.").

11.02.2003 - Antrag auf Beteiligung des Bezirksausschusses am Kuratorium für die Vorbereitung des NS-Dokumentationszentrums (Nr. 882) und Antrag von Frau StRin Mechthild von Walter vom 21.02.2003 (Nr. 02-08 / A 00688)
"Wir bitten, sich dafür einzusetzen, dass dem Bezirksausschuss Maxvorstadt ein Sitz im Kuratorium eingeräumt wird. Insoweit verweisen wir auf den Antrag des BA Maxvorstadt vom 19.03.2002, Nr. 7068."

"Der Stadtrat möge beschliessen: In dem Kuratorium, das zur Errichtung eines NS-Dokumentationszentrums am Königsplatz eingerichtet wird, soll auch der Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt mit Sitz und Stimme vertreten sein."

09.12.2003 - Antrag über Standortfrage für das NS-Dokumentationszentrum
"Die Landeshauptstadt München verhandelt mit dem Freistaat Bayern unter Einbeziehung des für die sog. Alte Chemie in Aussicht genommenen Investors über die Situierung des NS-Dokumentationszentrums im sog. Hörsaaltrakt an der Meiserstraße."

11.11.2003 - Stellungnahme des Bezirksausschusses zur Umnutzung der Alten Chemie für das NS-Dokumentationszentrum
"In der Umnutzung des sog. Hörsaaltraktes der Alten Chemie wird eine Chance für die rasche Realisierung des NS-Dokumentationszentrums München gesehen. Verhandlungen hierzu zwischen Stadt München, Freistaat Bayern und Investor sollten zeitnah geführt werden, um diesen Vorschlag auf seine Machbarkeit ‚abzuklopfen'"

***

Aus einem Schreiben des Alt-Oberbürgermeisters des Stadt München Dr. Hans-Jochen Vogel an den Vorsitzenden des Bezirksausschusses Maxvorstadt, Klaus Bäumler, vom 10. Januar 2004:

"(…) einmal mehr habe ich Anlass, Ihnen meinen Respekt für die Arbeit Ihres Bezirksausschusses auf dem Gebiet der Auseinandersetzung mit der jüngeren Zeitgeschichte zu bekunden. Sie leisten hier in der Tat Beispielhaftes - und zwar auch durch die Art und Weise, wie Sie bei dieser Auseinandersetzung auf Vorgänge und Entwicklungen in Ihrem Stadtbezirk Bezug nehmen. (…)"

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Stand November 2004:
Weder das Kuratorium noch der Beirat sind berufen. Fragen des Standorts, der Finanzierung, die Form der Trägerschaft sind offen. Eine Stadtratsvorlage wird im November erwartet.


Ausstellungsarchiv

 

   
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