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Für Jahre Pinakothek der Moderne : September 2002 - September 2007
Rückblick - Ausblick aus der Sicher der örtlichen Bürgerschaft
In den fünf Jahren seit der Eröffnung ist die Pinakothek der Moderne mit ihren großen Ausstellungen ein zentraler Kulturort Münchens geworden. Die Trias Alte Pinakothek, Neue Pinakothek und Pinakothek der Moderne sind mit der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, der Glyptothek und der Antikensammlung besondere Glanzpunkte des MuseumsViertels in der Maxvorstadt.
Mit dem Neubau für die Sammlung Brandhorst, der in 2008 fertig gestellt wird, wird die Moderne Kunst noch verstärkt zur Geltung kommen.
Die Bauarbeiten für die Hochschule für Fernsehen und Film sowie das Ägyptische Museum sind in vollem Gang.
Langjährige Forderungen des Bezirksausschuß Maxvorstadt sind im Jahr 2007 erfüllt worden.
Unter dem Aspekt "Fußgängerfreundliches MuseumsViertel" wurde vor wenigen Wochen vom Baureferat in der Barer Straße zwischen Alter Pinakothek und Pinakothek der Moderne eine Querungshilfe für Fußgänger fertig gestellt. Diese bauliche Maßnahme liegt exakt in der Achse zwischen dem alten, wieder geöffneten Osteingang der Alten Pinakothek und dem Portikus der alten Türkenkaserne an der Türkenstraße. Mit der Fertigstellung der Sammlung Brandhorst ist auch der "Weg frei" für die adäquate Gestaltung der Freiflächen der nörlichen der Pinakothek der Moderne unter Einbeziehung des Portikus.
Besonders Erfreuliches haben die Stadtwerke München für das MuseumsViertel realisiert. Seit Pfingsten erschließt die Omnibuslinie 100, die tatsächlich den Namen "Museumslinie" verdient, in optimaler Weise die Museen in der Maxvorstadt. Mit den gut positionierten Haltestellen profitieren nicht nur die Besucher der Museen, sondern auch viele Studenten von dieser wichtigen Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs.
Für die kommenden Jahre stehen weitere Maßnahmen auf der Agenda:
Die fußgängerfreundliche Verknüpfung von Neuer Pinakothek und Alter Pinakothek über die Theresienstraße hinweg;
die unmittelbare Verbindung der neu gestalteten Richard-Wagner-Straße mit der Luisenstraße im Bereich des Paläontologischen Museums als Verknüpfung zu den Grünanlagen der Glyptothek und zum Königsplatz.
Ein Dauerbrenner bleibt die Neugestaltung der westlichen Ausfahr des Altstadtrings-Tunnels. Diese auobahnähnliche Schneise fußgängerfreundlich zurückzubauen, dieser Aufgabe sollte sich Stadtrat und Stadtverwaltung mit allem Nachdruck annehmen.
München im August 2007
Klaus Bäumler
Fußgängerfreundliches Museeumsviertel Maxvorstadt - Mai 2001
Anwohnertiefgarage am Josefsplatz
Die lange angekündigte Informationsveranstaltung für die Anwohner fand am 14.2.07 um 19.00 Uhr im Pfarrsaal St. Joseph statt. Durchgeführt vom Baureferat der LH München.
Grosses Interesse! Der Pfarrsaal war überfüllt. Der extreme Parkdruck wurde von den Anwesenden einhellig beklagt und daher das grosse Interesse an diesem Projekt.
Die Vorlage zur Anwohnertiefgarage Josefsplatz kam am 20.7.06 in den Stadtrat zur Abstimmung.
Dem Antrag wurde vom Stadtrat zugestimmt! Anträge des BA,
Bereits
in seiner Sitzung im Dezember 2001 hat der BA Maxvorstadt
mit einem einstimmigen Votum einen Antrag
(Initiative Hipp/Grüne) verabschiedet, der die Landeshauptstadt
auffordert den Standort Josefsplatz für
den Bau einer Anwohnertiefgarage in Verbindung mit einem Parkraummanagement
vorrangig gegenüber anderen Standorten hinsichtlich der
Wirtschaftlichkeit und hinsichtlich der Akzeptanz in der Bevölkerung
zu prüfen. Gleichzeitig
wurde - ebenfalls einstimmig - ein Antrag (Initiative
Klaus Bäumler) auf Bereitstellung von Mitteln aus
dem Programm "Neue Formen der Bürgerbeteiligung"
für die Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit
am Josephsplatz gestellt. Der BA hält es für
ausserordentlich wichtige, eine so wichtige Planung nicht
ohne Einbeziehung der Bevölkerung durchzuführen.
Die Entscheidung über die Bereitstellung dieser Mittel
wird von der Stadt noch geprüft. Das
Ergebnis: (Stand 23.7.03) Der
Standort Josefsplatz ist in die dringendste Prioritätsstufe
1 aufgenommen worden, was bedeutet, dass von der Verwaltung
die Aufstellung eines Nutzerbedarfsprogramms vorbereitet und
dem Stadtrat baldmöglichst zur Entscheidung vorgelegt
wird. Mit
dem Josephsplatz wird zugleich ein neuer Typ für eine
Anwohnertiefgarage untersucht. Es wird angenommen, dass durch
der Lage außerhalb der Fläche für den fließenden
Verkehr niedrigere Herstellkosten erzielt werden können.
Das Baureferat wird für diesen Standort eine Machbarkeitsstudie
durchführen.
Anwohnertiefgaragen werden aus Stellplatzablösemitteln
finanziert. Stellplatzablösemittel müssen zweckgebunden
ausgegeben werden. Die
Machbarkeitsstudien sollen aus Stellplatzablösemitteln
finanziert werden. Dies ist rechtlich möglich, wenn die
Anlagen endgültig errichtet werden, da es sich dann um
einen Bestandteil der Baukosten handelt. Sollten die Anlagen
nicht errichtet werden, sind die vergeblich aufgewendeten
Mittel der Stellplatzrücklage aus Haushaltsmitteln rückzuerstatten Die
Oberflächengestaltung des Josephsplatzes soll in Zusammenhang
mit der möglichen Unterbringung einer Anwohnertiefgarage
diskutiert werden. Sobald der Stadtrat die Prioritätsliste
zu den städtischen Anwohnergaragen beschlossen hat, wird
sich die Lenkungsgruppe "Soziale Stadt" mit der
geforderten Bereitstellung von Mitteln aus dem Programm "Neue
Formen der Bürgerbeteiligung" für die Durchführung
der Öffentlichkeitsarbeit am Josephsplatz befassen.
Die Vorlage zur Anwohnertiefgarage Josefsplatz kam am 20.7.06 in den Stadtrat zur Abstimmung.
Dem Antrag wurde vom Stadtrat zugestimmt!
Die Verwendung von zweckgebundenen Stellplatzablösemittel für das 'Parkleitsystem Innenstadt' war der Auslöser
für den Antrag des BA (Initiative Bäumler) auf seiner
Sitzung am 9.12.03.
Der BA fordert in seinem einstimmig verabschiedeten Antrag:
'Keine Finanzierung des Parkleitsystems Zentrum aus Mitteln
der Stellplatzablöse. Diese Mittel sind ihrer Zweckbestimmung
entsprechend ausschließlich zur Schaffung von Anwohnertiefgaragen
zu verwenden'.
Der Bezirksausschuss möchte verhindern, dass
durch Entnahme aus diesen "Ablösetöpfen",
die Mittel für den Bau von Anwohnergaragen fehlen.
Parkraumbewirtschaftung in der Maxvorstadt
Die Planungen für den 3. Stadtbezirk sind so weit fertig, dass sie der Bevölkerung vorgestellt werden können. Hierzu findet eine Einwohnerversammlung statt. Termin ist Donnerstag, 19. April 2007 (Ort wird noch bekanntgegeben).
Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Schwabing West ist erfolgt. Die Grenze des Gebietes im Süden ist die Mitte der Georgenstraße.
Der BA dringt weiterhin auf eine schnelle Einführung der Parkraumbewirtschaftung des angrenzenden Stadtteils (noch in diesem Jahr), da sich der Parkdruck erheblich erhöht hat.
In seiner Sitzung am 13.02.07 wurde der von der Fraktion der Grünen eingebrachte Antrag "Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für Bewohner der südlichen Georgenstraße zum Parken auf der Nordseite" mit großer Mehrheit verabschiedet Originalantrag
(Stand 03/07)

Die
Maxvorstadt ist laut Parkraumzählung der am höchsten
belastete Stadtbezirk. Der Park-Such-Verkehr ist ein nicht
unbedeutender Faktor des Verkehrsaufkommens in Teilen unseres
Stadtbezirks. Betroffene Anwohner klagen seit Jahren auch
in Bürgerversammlungen über dieses Problem.Im Januar
2002 fordert der BA Maxvorstadt die Landeshauptstadt auf,
die Maxvorstadt mit höchster Priorität zu
behandeln. Die Maxvorstadt solle als nächstes Gebiet
am Modellversuch 'MOBINET' teilnehmen oder mögliche Erkenntnisse
aus diesem Versuch möglichst rasch in der Maxvorstadt
umgesetzt werden. Der Antrag (Initiative Hipp/GRÜNE)
wurde vom BA einstimmig verabschiedet. Ende
des Jahres 2002 gibt die Stadtverwaltung ihre Pläne zur
Ausweisung weiterer Parklizenzgebiete bekannt. Es werden Gebiete
rund um die Maxvorstadt genannt, jedoch unser Gebiet ist nicht
dabei.
Diese Entscheidung könnte nachteiligen Auswirkungen auf
die Maxvorstadt mit sich bringen (Verdrängungseffekt).
In seiner Sitzung vom 14.1.2003 stellt der BA (Initiative:
Hipp/GRÜNE) daher den erneuten Antrag, die Maxvorstadt
als auszuweisendes Parklizenzgebiet aufzunehmen und für
besonders belastete Gebiete der Maxvorstadt ein Konzept für
eine Parkraumbewirtschaftung mit höchster Priorität
zu erarbeiten.
Antrag
Dieser
Antrag wird durch einen gleichlautenden Stadtratsantrag unterstützt.
Da
Gebiete rund um die Maxvorstadt als neue Lizenzgebiet ausgewiesen
wurden und dadurch noch mehr Parksuchverkehr in die Maxvorstadt
gedrängt wird, hat der BA in seiner Sitzung am 9.12.03
auf Initiative des Vorsitzenden Herrn Bäumler einen weiteren
Antrag auf 'zeitnahe Umsetzung des Parkraummanagements
für das Museumsviertel München in der Maxvorstadt'
einstimmig verabschiedet. Antrag Nach
heutigem Stand ist eine Ausweitung der Lizenzgebiete auch
auf die Maxvorstadt vorgesehen, eine zeitliche Vorgabe von
Seiten der Verwaltung jedoch nicht möglich!
Haus
der Generationen Seit
Jahren wird in der Maxvorstadt um ein Haus der Generationen
gerungen. Das ursprüngliche Konzept sah Einrichtungen
einer Kindergrippe, eines Kindergartens sowie ein Alten- und
Service-Zentrum vor.
Die jetzt abgespeckte Variante des Hauses der Generationen
sieht neben dem in der Maxvorstadt fehlenden Alten- und Service-Zentrum
(ASZ) nur noch die Kindergrippe vor. Der Kindergarten ist
aus Kostengründen gekippt worden.
Die Stadt hat das dazu nötige Grundstück an der
Ecke Gabelsberger-/Luisenstrasse nun erworben.
Die Planungen sind abgeschlossen, mit dem Bau wird begonnen.
Neugestaltung
Oskar von Miller-Ring - Lösung der Verkehrsprobleme Ecke
Gabelsberger-/Türkenstrasse
Pinakothek der Moderne und der öffentliche
Raum
Die
Entwürfe - ausgearbeitet vom Baureferat - liegen dem
BA vor. Einige Entwürfe sehen eine Verlängerung
des Tunnels vor.
Da mit diesen Planungen eine weitreichende Neugestaltung des
Platzes verbunden ist, fordert der BA - um die Qualität
der beiden Enwürfe auszuloten - einen städtebaulichen
Architektenwettbewerb.
Der BA bemühte sich um eine geeignete Ausstellungsfläche,
die im Luitpoldblock gefunden wurde. Die verschiedenen Entwürfe
aus dem Entwurfseminar warden hier einzusehen.
Dauer der Ausstellung: 8. Mai bis 21. Juni 2003 täglich
von 11 bis 19 Uhr
Das
Baureferat arbeitet nun an Entwürfen, die den unterschriedlichen
Vorstellungen des BA 3 und BA1 gerecht werden.
(November 03) |