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Veröffentlichungen - Kurzbeschreibungen

1996: Historisch-aktuelles Königsplatz-Panorama
Diese Dokumentation (Text und Recherche: Klaus Bäumler) befaßt sich mit dem Umfeld des Königsplatzes unter dem besonderen Blickwinkel des Planungsrechts. Dabei wird dem komplexen Spannungsverhältnis von Ministerialverwaltung und Stadtverwaltung im "Zeitensprung" von Monarchie, NS-Diktatur und demokratisch verfasster Obrigkeit nachgegangen und dem externen Einfluss von besonderen beratenden Gremien (Baukunstkommission, Monumental-baukommission, Landesbaukunstausschuss, Landesdenkmalrat und Landesgruppe Bayern der Deutschen Akademie für Städtebau) nachgespürt.
Enthält in Faksimilie den Brief von Adolf Hitler. vom 7. August 1931 an Innenminister Dr. Karl Stützel wegen der Erweiterung des sog. Braunen Hauses und weitere Dokumente.
72 Seiten mit vielen Abbildungen und Plänen.

 


1998: Walter Klingenbeck 30. März 1924 - 5. August 1943
Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus 1998 wurde ein Fußweg zwischen Kaulbachstraße und Ludwigstraße nach Walter Klingenbeck benannt, der wegen Widerstands und Volksverrat mit 19 Jahren hingerichtet wurde. Die Dokumentation enthält u.a. das Volksgerichtshofsurteil vom 24. September 1942 und Beiträge von Jürgen Zarusky, Sepp Hödl, Hans-Günter Richardi, Roman Bleistein und Klaus Bäumler.
126 Seiten mit Abbildungen und Plänen

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1998:50 Jahre Bezirksausschüsse in München 1947 - 1997
50 Jahre Kinderspielhaus im Alten Botanischen Garten
In memoriam Heloise Caroline Krantz 1914-1943
Diese Dokumentation gibt mit verschiedenen Beiträgen Einblick in die Arbeit des Bezirksausschusses Maxvorstadt (Werkstatt-Bericht, Historie des Alten Botanischen Gartens, Entwicklungsachse Hauptbahnhof-Laim-Pasing, Kunst im öffentlichen Raum am Beispiel des Ring von Mauro Staccioli u.a.); enthält zugleich ein umfangreiches Literaturverzeichnis. 107 Seiten.

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1998: Stadtweite Kampagne Aktiv gegen Männergewalt
Die von Irmgard Schmidt, Frauenbeauftragte des BA Maxvorstadt, betreute Dokumentation vermittel einen Überblick über die Beiräge unseres Gremiums im Rahmen des Münchner Aktionsjahres "Aktiv gegen Männergewalt". Monika Meister stellt in ihrem historischen Spaziergang u.a. wichtige Frauen in der Maxvorstadt vor. 49 Seiten.

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1999: "Topographie des NS-Terrors in München":
Wittelsbacher Palais. Gestapo-Zentrale - Gestapo-Gefängnis
Diese Dokumentation, zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus 1999 vorgestellt, vermittelt mit Bildern und Dokumenten Fakten über die Münchner Gestapozentrale ab 1933 bis 1945. Dargestellt ist insbesondere auch die Nachnutzung des Münchner Gestapogefängnisses, das erst 1964 abgebrochen wurde. 48 Seiten, mit Fotos und Plänen

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2001 "SCHELLINGSTRASSE - GESCHICHTE UND GESCHICHTEN"
Die Schellingstraße durchzieht auf einer Länge von rund 2000 m die Maxvorstadt in Ost-West-Richtung. Sie ist damit die längste durchgehende Straße in der Maxvorstadt. Diese Publikation enthält die Magisterarbeit "Schellingstraße: Künstlermilieu, NS-Zeit und Studentenproteste" von Jan Lammers, die dieser an der Ludwig-Maximilians-Universität im März 1999 am Institut für Deutsch als Fremdsprache vorlegte. Beigefügt sind Beiträge von Monika Meister "Frauen in der Schellingstraße" und Irmgard Schmidt "Brief an Caroline Schelling-Schlegel". Roland Gabriel (LHSt München, Baureferat) stellt in seiner Abhandlung "Die Schellingstraße - ein Meilenstein in der Geschichte des Münchner Straßenbaus" die höchst interessante Entwicklung des Straßenbaus in München am Beispiel der Schellingstraße vor.
mit Beiträgen von Jan Lammers, Monika Meister, Irmgard Schmidt, Roland Gabriel, Klaus Bäumler

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2002: "NS-DOKUMENTATIONSZENTRUM AM KÖNIGSPLATZ"
Materialien zur Aktuellen Diskussion
München nahm als "Hauptstadt der Bewegung" mit dem Sitz des Partei-Verwaltungs-Apparats, den sog. Führerbauten und den "Ehrentempeln" am "Königlichen Platz" als Kultstätten der NSDAP eine Sonderstellung ein. Diese Broschüre leistet Erinnerungsarbeit auch auf lokaler Ebene und gibt einen Überblick über die vielfältigen Bemühungen der Errichtung eines NS-Dokumentationszentrums.
Erstellt von Klaus Bäumler


2003: München im 'Dritten Reich'
Zum 70. Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Königsplatz am 10. Mai 2003
Neudruck des Plakates in ergänzter und modifizierter Form

Neben einem Lageplan der Parteibauten beinhaltet das Poster einen geschichtlichen Abriss, der seine Eindringlichkeit unter anderem aus der Gegenüberstellung der Zitate von Parteigrößen und Zeitzeugen bezieht.

Am 10. Mai 1933 wurden auf dem Königsplatz die Bücher unliebsamer Schriftsteller verbrannt - für viele ein erster Schritt zur Barbarei des NS-Regimes. 70 Jahre danach gehört die Erinnerungsarbeit zu den wichtigen Themen des Bezirksausschuss.Um die Verankerung des Nationalsozialismus in München zu dokumentieren hat der Bezirksausschuß Maxvorstadt einen Neudruck des Plakates in ergänzter und modifizierter Form herausgegeben. Der BA will auch untermauern, dass das geplante NS-Dokumentationszentrum im unmittelbaren Umfeld des Königsplatzes entstehen muss.
Zum ersten Mal war der Plan 1983 zum 50. Jahrestag der Bücherverbrennung erschienen. Mitherausgeber Wolfgang Zängl: "München tat damals eher so, als ob man die Hauptstadt der Gegenbewegung gewesen wäre, nicht die Hauptstadt der Bewegung."
Erhältlich in der Buchhandlung Werner, Türkenstraße 30 , Stadtmuseum an der Kasse. Schutzgebühr 3.- Euro,

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2007: SOZIALE WELT DER MAXVORSTADT
der Bezirksausschuss Maxvorstadt hat diese, im Jahr 2001 erstmals von der Fachbasis Sozialer Arbeit Maxvorstadt erstellte Broschüre überarbeitet und neu herausgegeben. So erscheint jetzt dieses Nachschlagewerk zur Erkundung der Sozialen Welt der Maxvorstadt im neuen Gewand.
Das Ziel dieser neuen Ausgabe ist es, Ihnen als Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils und auch allen, die hier arbeiten ein aktualisiertes Verzeichnis von sozialen Einrichtungen und eine Beschreibung der Arbeit, die dort geschieht, in die Hand zu geben.
Die Einrichtungen stellen sich selbst vor.
Die Gesamtredaktion lag in den Händen von Irmgard Schmidt BA3.
Der Stadtteilführer ist im Stadtteilbüro, Schellingstr. 28a, in der Stadtbücherei Maxvorstadt, Augustenstr. 92, im Regsam Büro, Baumstraße 80 und in der Geschäftsstelle im Tal 13 erhältlich.

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2007: Luftbild-Stadtplan Maxvorstadt
Die Realisierung des Luftbild-Stadtplans" erfolgte im Rahmen eines Schulprojekts in beispielhafter Synergie zwischen städtischen und staatlichen Institutionen, der Städtischen Berufsschule für Fotografie, Vermessung und Kartografie (Alois-Senefelder-Zentrum) und dem Bayerischen Landesamt für Vermessung und Geoinformation einerseits, dem Bezirksausschuß Maxvorstadt als örtlicher Bürgervertretung andererseits.
Beim diesjährigen Münchner Schulwettbewerb zur Stadtentwicklung "mitdenken - mitreden - mitplanen", der vom Schulreferat und dem Planungsreferat durchgeführt wird, zeichnete die Jury den "Luftbild-Stadtplan Maxvorstadt" mit einem Sonderpreis aus.
Ziel des Projekts ist, die Identifikation mit dem Stadtbezirk auf unterschiedlichen Ebenen zu fördern und zugleich das Stadtjubiläum und das Bezirksjubiläum im Jahr 2008 "unter die Leute zu bringen". Um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen, wurden zwei Versionen (Klassische Version und Pop-Version) entwickelt.
Für die Betrachter des "Luftbild-Stadtplans" im Format DIN A 1 werden besondere städtebauliche Qualitäten (z.B. Grünanalgen, typische Straßenraster), aber auch städtebauliche Defizite und Mängel, erkennbar. Neben historischen Gegebenheiten (z.B. Spuren des Kanalsystems zwischen Residenz, Nümphenburg, Schleißheim und Dachau im Verlauf des sog. Türkengrabens) können akutelle Projekte und Planungen im Stadtviertel (z.B. Arnulfpark, "Lenbach-Gärten", Löwenbräu-Stammgelände, Brauerei-Areal) aus der "Vorgelschau" "verortet" werden. Mit dem Luftbild-Stadtplan als leicht verfügbare Arbeitsgrundlage können Einzelfragen vertieft werden.
Mit Blick auf die optimale Erreichbarkeit des Münchner MuseumsViertels in der Maxvorstadt wurden speziell die Haltestellen der neuen Museumslinie 100 aufgenommen.
Die Poster sind derzeit ausschließlich erhältlich in der Glyptotek, Königsplatz (Bücherstand Glotz) und in der Architekturbuchhandlung Werner, Türkenstr. 30. Die Schutzgebühr beträgt 3,00 Euro

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