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  Pinakothek der Moderne – Kunst – Architektur - Design

Neuauflage des Topographischen Atlas von München (1849/50/51) des Lithographen Gustav Wenng zur Eröffnung des Architekturmuseums

Als Vertretung der örtlichen Bürgerschaft  möchten wir Ihnen ein Projekt vorstellen, das als Beitrag und Hommage - nicht nur der Maxvorstadt - zu dem säkularen Ereignis der Eröffnung der Pinakothek der Moderne gedacht ist und Sie zugleich bitten uns bei der Realisierung zu unterstützen.

Es handelt sich um die Neuauflage des Topographischen Atlas von München (1849/50/51) „in seinem ganzen Burgfrieden, dargestellt und bearbeitet in 88 Sectionen im 2500-theiligen Maass-Stabe“, einem Meisterwerk der Kartographie und Lithographie, das Gustav Wenng geschaffen hat.

Dieses einmalige Werk (im Querfolio-Format = 210 X 330 mm) ist authentische Grundlage für die städtebaulichen und vielfältigen sozio-kulturellen Strukturen Münchens und lädt unmittelbar ein zur „Entdeckung des 19. Jahrhunderts“ im biedermeierlichen München.

Gustav Wenng  (1814-1880) stellt nicht nur die Straßen, Plätze, Häuser und Gärten im Detail dar, er überliefert in seinem Meisterwerk auch die Namen von knapp 4000 Hauseigentümern und deren Berufe. Neben den Wohnhäusern vieler bekannter Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, Baumeistern und Persönlichkeiten des Münchner Wirtschaftslebens sind auch Häuser und Gärten von Hartschieren, Schwertfegern, Chabrakenmachern, Bierwirten und Garköchen (einschließlich der damaligen Hausnummern) zu entdecken.

Dieser Topographische Atlas ist für das Erforschen der Münchner Stadtgeschichte des 19. Jahrhunderts unter vielfältigen Aspekten eine einzigartige Arbeitsgrundlage (vgl. Florian Zimmermann, Wohnbau in München 1800-1850, München 1984).

Richard Bauer, Chef des Stadtarchivs München, sieht in dieser Überlieferung Gustav Wenngs  „das wohl wichtigste Instrumentarium für jede auf topographische Bezüge angewiesene stadthistorische Forschung. Ihre Übersichtlichkeit in Einteilung, Gravur, Linienstärke und Schriftform gibt Einblicke in unvermutete Einzelheiten und lässt den Betrachter oft vergessen, dass er es mit einer auf die Senkrechte angelegten Aufnahme zu tun hat und nicht mit einer reizvoll gestalteten Wiedergabe aus der Vogelschau“.

Prof. Dr. Manfred Treml, Leiter des Museumspädagogischen Zentrums – MPZ -, begrüßt die Neuauflage des Topographischen Atlas von Gustav Wenng sehr: „Anschaulichkeit und Informationsgehalt dieses Werks sind von so hoher fachlicher und didaktischer Qualität, daß damit die Vermittlung für die unterschiedlichsten Zielgruppen erleichtert würde. Da das MPZ ohnehin Wert auf eine engere Verbindung von Museumsobjekten und historischen Zeugnissen im Stadtraum legt, wäre dieser Atlas ein hochwillkommenes Hilfsmittel auch für unsere stadtgeschichtlichen Aktivitäten. Gleiches gilt für einen geplanten stadtgeschichtlichen Arbeitskreis, den das MPZ in Kürze einberufen wird, um die visuelle Geschichte der Landeshauptstadt wieder stärker ins Blickfeld zu rücken, von den Objekten in den Museen, über Plätze und Straßen, Architekturzeugnisse, Denkmäler und Erlebnisorte bis zu technischen Einrichtungen und historischen Gartenanlagen.“

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege unterstützt gerne unser Vorhaben, „den graphisch wie dokumentarisch außerordentlich reizvollen Topographischen Atlas von Gustav Wenng neu herauszubringen“. Oberkonservator Dr. Uli Walter: „Diese 90 Blätter bilden eine hervorragende Arbeitsgrundlage für die Erforschung der Stadtentwicklung im mittleren 19. Jahrhundert... Aufschlußreich ist ... die Entwicklung der Gesamtstadt, wie sie für die Zeit um 1850 im Atlas von Wenng, ebenso wie im Seitz’schen Stadtmodell dokumentiert ist. Diese Neuauflage wäre nicht nur für den Denkmalpfleger, sondern für jeden stadtgeschichtlich Interessierten ein außerordentlicher Gewinn“.

Für das  Bayerische Wirtschaftsarchiv ist die Neuauflage des Topographischen Atlas von Gustav Wenng sehr wünschenswert; es  würde sich freuen, wenn das Projekt verwirklicht werden könnte.   Dr. Eva Moser:  „Wenngs Kartenwerk enthält in komprimierter Form eine Fülle von wertvollen Informationen, die nur schwer zu beschaffen sind. Ihm verdanken wir nicht nur die Darstellungen der Straßen, Plätze und Gebäude, er führt vielmehr auch die jeweiligen Hauseigentümer mit ihren Berufen an. Dazu kommt, daß Wenng das gesamte Stadtgebiet mit den unbebauten oder neu erschlossenen Randbereichen in seine Darstellung einbezieht. Damit stellt der Topographische Atlas von Wenng ein wichtiges Hilfsmittel für Forschungen zur Wirtschaftsgeschichte der Stadt München dar“.

Stadtplaner und Architekten sollten diesen Topographischen Atlas wie selbstverständlich nutzen, wenn sie sich mit aktuellen Bauprojekten in München befassen.

Prof. Ueli Zbinden (TU München) hat die historisch-urbane Topographie „als große Quelle der Inspiration für das Entwerfen“ erkannt, wobei „der frühen Beschäftigung der Studierenden mit den Plänen der Stadt München eine geradezu handwerkliche Bedeutung zukommt“.

Stefan Reiß-Schmidt, Chef der Stadtentwicklungsplanung in München, begrüßt unser Projekt außerordentlich: „Historische Plandokumente sind für uns bei der Beurteilung von Bauvorhaben und der Überplanung gewachsener Quartiere immer eine wichtige Hilfe“. Er zählt den Atlas von Gustav Wenng „zu den wichtigsten historischen Plandokumenten des 19. Jahrhunderts, weil sie wegen des kleinen Maßstabs eine sehr hohe Genauigkeit aufweisen“. Bei der Vorbereitung des Ausstellungsprojekts im Münchner Stadtmuseum zur Geschichte der Münchner Stadtentwicklung und Stadtplanung (Herbst 2003) stellen die Pläne von Gustav Wenng eine wichtige Arbeitsgrundlage dar.

Prof. Dr. Winfried Nerdinger, Chef des neuen Architekturmuseums, stellt aus seinem Fundus die Originalvorlage für die Neuauflage zur Verfügung.

Mit Franz Schiermeier, wissenschaftlicher Assistent an der TU München (Lehrstuhl für Baukonstruktion und Entwurfsmethodik, Prof. Ueli Zbinden), übernimmt ein ausgewiesener Kenner die wissenschaftliche Aufbereitung (Essay, Werkverzeichnis u.a. in der Begleitbroschüre).

Das Bayerische Landesvermessungsamt führt die Druckarbeiten aus und bietet mit seinem traditionsreichen Know-How Gewähr für außerordentliche Qualität.

Um das verlegerische Wagnis dieses „non-profit-Projekts“ auf uns nehmen zu können, müssen wir mindestens eintausend Exemplare subskribieren.

Die Schutzgebühr im Rahmen der Subskription beträgt 30.—Euro.

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn  Sie uns durch Abnahme ein entsprechender Anzahl von Exemplaren  unterstützen könnten.

Für Geschäftsfreunde, Kunden, Mitarbeiter und Freunde Münchens in aller Welt handelt es sich um ein außergewöhnliches und repräsentatives Geschenk, durch das die Subskribenten ihre Verbundenheit zur  Münchner Stadt, zur Münchner Kultur und Münchner Geschichte im besonderen Maße unterstreichen.  Die Subskribenten werden im Werk aufgeführt.

Einzelheiten des Inhalts sind in der beigefügten Ausarbeitung dargestellt.

Sollten Sie noch weitere Informationen wünschen, bitten wir  um Nachricht.

Klaus Bäumler


 

PINAKOTHEK DER MODERNE
- KUNST - ARCHITEKTUR - DESIGN

Zur Eröffnung des Architekturmuseums am 13. September 2002: Neuauflage des Topographischen Atlas von München (1849/50/51) des Lithographen Gustav Wenng

Als Vertretung der örtlichen Bürgerschaft bittet der Bezirksausschuß Maxvorstadt um Unterstützung bei einem Non-Profit-Projekt, das als besonderer Beitrag zu dem säkularen Ereignis der Eröffnung der Pinakothek der Moderne im Museumsquartier der Maxvorstadt gedacht ist.

Es handelt sich um die Neuauflage des Topographischen Atlas von München (1849/50/51) "in seinem ganzen Burgfrieden, dargestellt und bearbeitet in 88 Sectionen im 2500-theiligen Maass-Stabe", einem Meisterwerk der Kartographie und Lithographie, das Gustav Wenng geschaffen hat.

Dieses einmalige Werk (im Querfolio-Format = 210 X 330 mm) ist authentische Grundlage für die städtebaulichen und vielfältigen sozio-kulturellen Strukturen Münchens und lädt unmittelbar ein zur "Entdeckung des 19. Jahrhunderts" im biedermeierlichen München.

Gustav Wenng (1814-1880) stellt nicht nur die Straßen, Plätze, Häuser und Gärten im Detail dar, er überliefert in seinem Meisterwerk auch die Namen von knapp 4000 Hauseigentümern und deren Berufe. Neben den Wohnhäusern vieler bekannter Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, Baumeistern und Persönlichkeiten des Münchner Wirtschaftslebens sind auch Häuser und Gärten von Hartschieren, Schwertfegern, Chabrakenmachern, Bierwirten und Garköchen (einschließlich der damaligen Hausnummern) zu entdecken.

Der Topographische Atlas von Gustav Wenng ist heute eine gesuchte Rarität und in Antiquariaten und Auktionen eine große Seltenheit. In Archiven und Bibliotheken nur schwer erhältlich und noch schwerer zu kopieren. Deshalb ist er für jeden München-Kenner eine echte Bereicherung der Monacensia-Sammlung.

Der "Wenng-Atlas", wissenschaftlich erschlossen durch Franz Schiermeier, ist bzw. wird ein unverzichtbares Nachschlagewerk für jeden, der sich mit München in welchem Bereich auch immer befasst. Der "Wenng-Atlas" steht gleichrangig neben dem "Münchner Bauatlas" von Max Megele (1951/1960), den beiden Bänden "München und seine Bauten" des Bayer. Architekten- und Ingenieurvereins (1912 und 1984) sowie dem "Nerdinger-Architekturführer München" (2. Auflage, 2001).

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Pinakothek der Moderne – Kunst – Architektur - Design

Neuauflage des Topographischen Atlas von München (1849/50/51) des           Lithographen Gustav Wenng zur Eröffnung des Architekturmuseums

Der Topographische Atlas von Gustav Wenng ist heute eine gesuchte Rarität und in Antiquariaten und Auktionen eine große Seltenheit. Deshalb ist er für jeden München-Kenner und Liebhaber eine echte Bereicherung der Monacensia-Sammlung.

Die Schutzgebühr beträgt im Rahmen der Subskription  30,00 Euro pro Exemplar.

In der Schutzgebühr ist inbegriffen:

Neudruck des Topographischen  Atlas (88 Pläne im Originalformat „Querfolio“ im Maßstab 1:2500) in Leinen gebunden;

Begleitbroschüre ca. 70 Seiten mit ca. 30 großformatigen, überwiegend farbigen Abbildungen (z.B. Plan der Königl. Haupt- und Residenzstadt München mit übersichtlicher Darstellung aller in der selben befindlichen Gasthöfe, Wein= Kaffee= Chocolade= und Methhäusern, Bierbrauereien, Gast= Tafern= und Bierwirthschaften“; Plan über die Verbreitung der Cholera in München 1856/57)

mit Beiträgen von Franz Schiermeier
            Einführung zur Stadtkartographie Münchens im 19. Jahrhundert
            Essay über das Wirken der Kartographenfamilie Wenng
            Werkverzeichnis
            Carl Heinrich Wenng 1787-1854
           Carl Friedrich Wenng 1812-1854
           Caspar Gustav Wenng 1814-1880
           Georg Ludwig Wenng 1853-1921

Aphabetisches Verzeichnis der etwa 3800 Hauseigentümer mit Berufen in der Stadt München von 1849/51, die im Topographischen Atlas aufgeführt sind
Übersichtsplan des gesamten Stadtgebiets im Maßstab 1:5000 (hergestellt aus  den 88 Teilplänen)
Schuber (für Atlas, Begleitbroschüre und Übersichtsplan).:
1999 gab Franz Schiermeier den „Stadtatlas München, Karten und Modelle von 1570 bis heute“ als Studienausgabe am Lehrstuhl Prof. Zbinden  TU München)  heraus.

Zur Säkularfeier des Bayer. Nationalmuseums in 2000 erarbeitete und gestaltete Franz Schiermeier  aus Anlaß der Wiederaufstellung des Seitz-Modells die Dokumentation „Relief der Haupt- und Residenzstadt München“; Das Stadtmodell von Johann Baptist Seitz 1841-1863“.

                      

                                                   

 


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