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Jede Menge tolle Ideen für unser Viertel
Eindrücke von der Kindereinwohnerversammlung
am 24. September 2010 im KuBu
Beim Fest zum Weltkindertag auf dem Gelände des KuBu hatten die Kinder aus dem Viertel nicht nur jede Menge Gelegenheiten
zum Spielen, Toben und Feiern. Sie konnten auch für ihre Rechte kämpfen: Bei der Kindereinwohnerversammlung hatten sie die Möglichkeit,
Anträge zu stellen, zu Dingen, die aus ihrer Sicht im Viertel geändert werden sollten.
Eingeladen hatte der Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Beate Bidjanbeg, Kinderbeauftragte im Bezirksausschuss,
erklärte zunächst den Ablauf der Veranstaltung und stellte das Stadtviertel und die Arbeit des Bezirksausschusses vor. Die Kinder
lauschten gebannt und verputzen dabei jede Menge Wienerle und Brezn, die Metzgermeister und Stadtrat
Georg Schlagbauer spendiert hatte. Dann durften die Kinder reden und stellten ihre Anträge -
alle wurden einstimmig angenommen:
- Eine Skaterbahn für immer, z.B. beim Durchgang am Südfriedhof
(weil die Skaterbahn an der Theresienwiese zur Wiesn immer abgebaut wird)
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Ein großes Trampolin auf der Theresienwiese
- 10-Minutentakt für den Bus 132 (statt jetzt 20 Minuten), wird viel von Kindern genutzt, die vom
Dreimühlenviertel zum Klenze- oder Dantegynasium wollen
- Fußgängerampel zum Drücken zur Überquerung Wittelsbacherstraße bei der Hauptschule (damit wir sicher über die Straße kommen,
wenn wir zum Bus oder zur Isar wollen)
- Ein Baumhaus (am Sendlingertorplatz), von dort könnte man zum Beispiel prima Vögel beobachten
- Pfadfinder wollen weiter in der Pestalozzistr 62 bleiben, auch wenn das Haus saniert
wird ("weil wir alle hier in der Nähe wohnen und weil wir hier viel Arbeit reingesteckt
haben (z.B Wändegestrichen, Möbel reingestellt, Plakate gemacht, ...) und wir
dieses Pfadiheim lieben!")
- Mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten für uns Schulkinder am Nachmittag
- Reduzierung des Lärms am Abend – wir können so schlecht einschlafen
- Weniger Hundedreck auf den Grünflächen ("Ich wünsche mir um die Grünfläche meines Krokodilspielplatzes einen Zaun, damit
die Hunde nicht die Grünfläche immer zukacken.
Meine Mama sagt, wenn der Wind von der falschen Seite kommt, lass uns nach Hause
gehen. Hier stinkt es mir zuviel.")
Die Anträge werden nun im Bezirksausschuss diskutiert und mit den zuständigen Stellen bei der
Stadt besprochen. Und vielleicht wird ja der eine oder andere Kinderwunsch bald Wirklichkeit!
Alle Antragsteller erhalten auf jeden Fall Post vom Bezirksausschuss.
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